Am tiefsten Punkt Zürichs, 123 Meter unter dem Boden, liegt das grösste Reservoir nicht allein der Schweiz, sondern ganz Europas: Die Hallen in der Lyren in Altstetten fassen 60 Millionen Liter Wasser, genug, um 375000 Badewannen zu füllen. Was viel ist – doch diese Menge verbraucht die Stadt an einem durchschnittlichen Werktag gerade mal in einer halben Stunde.
cemsuisse_title_header_print_logo

Cemsuisse"

Verband der Schweizerischen Cementindustrie

Volltextsuche

Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator


Rohmaterial

Für die Herstellung einer Tonne Klinker werden rund 1.5 Tonnen Rohmaterial, vor allem in Form von Kalkstein und Mergel benötigt. Die schweizerische Zementindustrie produzierte im Jahr 2016 rund 4,4 Millionen Tonnen Zement. Dazu wurden rund 5,1 Millionen Tonnen Gestein (Kalkstein und Mergel) aus einheimischen Steinbrüchen und rund 421'000 alternative Rohmaterialien eingesetzt.

Bereits vor Jahren ist man in der Schweiz dazu übergegangen, die Rohmaterialien aus den Steinbrüchen soweit technisch und chemisch möglich durch alternative Materialien zu ersetzen. Diese können zum Beispiel sein: Tunnelausbruch, unverschmutzter Aushub, durch Ölunfälle verunreinigte Böden sowie bestimmte Fraktionen aus der Altlastensanierung. Auch die Aschen aus den eingesetzten Brennstoffen entsprechen chemisch weitgehend den eingesetzten Rohmaterialien und werden damit beim Brennprozess im Zementofen zum Produkt. Die Verwertung dieser alternativen Rohmaterialien schont die einheimischen Steinbrüche. Ausserdem entfällt die kostspielige Entsorgung durch die öffentliche Hand.

Der Einsatz von alternativen Rohmaterialien im Zementprozess ist somit ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Trotz aller Anstrengungen wird deren Einsatz jedoch auch weiterhin auf einige wenige Prozent begrenzt bleiben, denn die chemische Zusammensetzung der Rohmaterialien muss innerhalb enger Grenzen den generellen Vorgaben zur Zementherstellung entsprechen.

Nähere Informationen zur nachhaltigen Zementproduktion finden Sie auf den Websites unserer Mitglieder:


Nur wenn Umweltschutz, soziale Verantwortung und wirtschaftliches Denken im Einklang stehen, ist ein umfassender und langfristiger Erfolg möglich. Deshalb verpflichtet sich Holcim zur nachhaltigen Entwicklung. Unsere Umwelt soll auch für künftige Generationen lebenswert bleiben.



Nachhaltigkeit ist für Jura nicht nur ein Schlagwort. Wir sind uns bewusst, welche Auswirkungen unsere Aktivitäten auf unsere Mitarbeitenden, die Gesellschaft und die Natur haben. Sämtliche Betriebe der JURA Holding sind nach den Normen ISO 9001, ISO 14001 sowie der Spezifikation OHSAS 18001 zertifiziert. Zur Zeit arbeiten wir daran, die Anforderungen der Norm ISO 50001 : Energiemanagement in unser Management-System zu integrieren.Unser Selbstverständnis nach kontinuierlicher Verbesserung wird durch diese Verpflichtungen zusätzlich unterstützt.



Unsere Geschäftspolitik ist auf langfristige Ziele ausgerichtet. Nachhaltigkeit ist uns ein wichtiges Anliegen. In unserer täglichen Arbeit schonen wir die natürlichen Ressourcen. Aktuell ersetzen wir 70 – 80 % der Zement-Produktionsenergie durch Ersatzbrennstoffe wie Altöl, Altholz, Lösungsmittel, Tiermehl und andere Ersatzbrennstoffe, u.a. Trockenklärschlamm. 50 Prozent unserer Produkte liefern wir mit der Bahn aus.


Ende Inhaltsbereich




http://www.cemsuisse.ch/cemsuisse/produktion/rohmaterial/index.html?lang=de