Am tiefsten Punkt Zürichs, 123 Meter unter dem Boden, liegt das grösste Reservoir nicht allein der Schweiz, sondern ganz Europas: Die Hallen in der Lyren in Altstetten fassen 60 Millionen Liter Wasser, genug, um 375000 Badewannen zu füllen. Was viel ist – doch diese Menge verbraucht die Stadt an einem durchschnittlichen Werktag gerade mal in einer halben Stunde.
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Verband der Schweizerischen Cementindustrie

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Interview Nick Traber

Gibt es so etwas wie eine biologische Erfolgskontrolle?
Ja. Vertreter der Standortgemeinden, Behörden und Naturschutzverbände begleiten uns bei unseren Bestrebungen. Dank eines Monitorings der Ausgleichsflächen können unerwünschte Veränderungen im Sinne des Naturschutzes rechtzeitig erkannt und entsprechende Massnahmen, wie etwa das Ausjäten von invasiven Pflanzen, eingeleitet werden. Im Weiteren arbeiten wir mit der Stiftung Natur & Wirtschaft zusammen, die vorbildlich gestaltete Areale mit einem national anerkannten Label auszeichnet. Mehrere Standorte von Holcim konnten bereits zertifiziert werden.

Vor welchen Herausforderungen steht die Industrie?
Um die mittel- bis langfristige Versorgung mit Zement zu gewährleisten, ist die Erweiterung bestehender Steinbrüche bzw. die Erschliessung neuer Abbaugebiete dringend erforderlich. Die Anforderungen an Abbaubewilligungen werden indessen immer höher und die Verfahren dauern immer länger. Ob ein Projekt überhaupt jemals umgesetzt werden kann, ist ungewiss und schmälert die Planungssicherheit, ohne die wir nicht investieren können. Da die Versorgung mit Zement von nationalem Interesse ist, stellen sich der Schweiz daher nur drei Optionen: 1. Es findet sich in den nächsten zehn Jahren eine Alternative zu Zement, was eher unrealistisch ist. 2. Zement wird ab sofort nur noch im Ausland produziert. Damit liessen sich zwar Landschaftseingriffe vermeiden, was jedoch durch andere negative Effekte zunichte gemacht würde: Unter anderem stiege die CO2-Belastung durch Transporte stark. 3. Mittelfristig wird eine Lösung in den Abbaugebieten gefunden. In der Raumpolitik müssen allfällig gegenläufige Interessen abgewogen werden. Schliesslich ist es in unser aller Interesse, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu wirtschaften.

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