Am tiefsten Punkt Zürichs, 123 Meter unter dem Boden, liegt das grösste Reservoir nicht allein der Schweiz, sondern ganz Europas: Die Hallen in der Lyren in Altstetten fassen 60 Millionen Liter Wasser, genug, um 375000 Badewannen zu füllen. Was viel ist – doch diese Menge verbraucht die Stadt an einem durchschnittlichen Werktag gerade mal in einer halben Stunde.
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Interview André Renggli

Auch als Unternehmer müssen Sie sich die Frage stellen, ob Ihnen Betonsuisse nützt. Wie sieht hier Ihre Beurteilung aus? Bringt Ihnen Betonsuisse einen greifbaren Nutzen?
Direkt Nein, indirekt Ja. Wie bereits gesagt: die Leistungen der Betonsuisse sind herausragend und wirken sich auf die positive Strahlkraft des Baustoffs Beton aus. Mit praxisgerechten Fachveranstaltungen, Exkursionen und Publikationen fördert sie den Wissenstransfer sowie den Erfahrungsaustausch über Beton. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Aus- und Weiterbildung: So bietet Betonsuisse seit 2014 in einer Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz einen Studiengang zum Betoningenieur an, der drei CAS-Module umfasst.

Wenn es Betonsuisse nicht gäbe: Müsste man Betonsuisse erfinden?
Unbestritten, ja.

Sie sind voll und ganz von Beton begeistert. Was fasziniert Sie derart an diesem Baustoff?
Seine beinahe grenzenlose Formbarkeit und seine ingenieurtechnischen und architektonischen Vorzüge. Schauen Sie sich die Bauten des Stararchitekten Santiago Calatrava an: beispielsweise das Adan Martin Auditorium in Santa Cruz, Teneriffa, oder den Bahnhof Stadelhofen in Zürich. Dies sind grossartige architektonische Meisterwerke, die ohne Beton nicht hätten gebaut werden können.

Beton ist letztlich ein Naturprodukt. Sowohl der Zement rührt aus natürlichen Materialien her, aber auch Kies, Sand und Wasser sind natürlichen Ursprungs. Sollte in der Kommunikation über Beton nicht mehr dessen Eigenschaft als «Naturprodukt» im Vordergrund stehen?
Da sprechen Sie einen sehr wichtigen Punkt an. Das Naturprodukt Beton schneidet in ökologischer Hinsicht im Vergleich beispielsweise zu Holz – im Betrachtungshorizont von der Herstellung, über die Nutzung bis zur Wiederverwendung in rezyklierter Form – wesentlich besser ab. Dies zeigen die entsprechenden Umweltproduktedeklarationen für Betone (Environmental Product Declarations, EPD), die im europäischen Raum bereits Anwendung finden, deutlich.
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