Wer von erneuerbarer Energie spricht, denkt kaum je an Abfall. Doch gilt dieser wegen seiner organischen Anteile auch als erneuerbarer Energieträger. Die Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen wie hier die neue Energiezentrale in Bern produzieren denn auch rund tausend Gigawattstunden Strom pro Jahr.
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Verband der Schweizerischen Cementindustrie

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Produktion

Aktiver Umweltschutz ist für die schweizerischen Zementproduzenten seit jeher von grosser Wichtigkeit. Bei der Verwertung von alternativen Brennstoffen, der Schonung der Ressourcen und der Reduktion der Emissionen sind sie deshalb vorbildlich.

Nachhaltig Zement produzieren ist unser Anliegen. Wir haben uns deshalb verpflichtet, die CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2010 um über 44 Prozent zu reduzieren.

Bis ins Jahr 2012 muss die Schweiz ihre CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 4,3 Mio. Tonnen reduzieren. Dies entspricht der Vorgabe des Kyoto-Protokolls von minus 8 Prozent.

cemsuisse erbringt die Reduktion dadurch, dass die aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe herrührenden Emissionen durch den Einsatz alternativer Brennstoffe um rund 700 000 Tonnen gesenkt werden. Die geogenen Emissionen ihrerseits, welche aus der Verarbeitung des Rohmaterials Kalkstein resultieren, dürften bis 2010 um knapp 800 000 Tonnen vermindert werden können. Die schweizerische Zementindustrie leistet somit einen Beitrag von über 35 Prozent an die Verpflichtung, welche die Schweiz im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu erbringen hat.

Gesamthaft erbringen die Schweizer Zementproduzenten zwischen 1990 und 2010 eine Emissionsreduktion von rund 1,5 Millionen CO2.


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