Es ist quasi als Wanderweg für Fische wie für Familien angelegt, das Umgehungsgerinne bei Engi: Bachforellen und anderen Flussbewohnern ermöglicht es den Aufstieg in den oberen Lauf des Sernfs, und weil es begehbar ist, lädt es auch zu Spaziergängen entlang des Bergbachs ein.
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Verband der Schweizerischen Cementindustrie

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CO2-Emissionsreduktionen

Die schweizerische Zementindustrie ist die erste Industriebranche, welche mit der Umsetzung des CO2-Gesetzes ernst macht.

Die Zementproduktion ist ausgesprochen energieintensiv: Das Rohstoffgemisch aus Kalkstein, weiteren Rohmaterialien und Korrekturstoffen muss auf etwa 1'450°C erhitzt werden. Aus ökologischer Verantwortung unternimmt die Zementindustrie grosse Anstrengungen, um den Energieeinsatz weiter zu verringern. Wichtige Massnahmen zur Verbesserung der CO2-Bilanz sind der Einsatz eines möglichst grossen Anteils alternativer Brennstoffe, ein optimierter Klinkeranteil im Zement sowie moderne Ofentechnologien. 

Die schweizerische Zementindustrie leistet den grössten Beitrag zur Einhaltung der Kyoto-Verpflichtung der Schweiz. Das CO2-Gesetz sieht vor, die CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2010 um rund 4,3 Millionen Tonnen zu vermindern. Unter Einbezug der geogenen Emissionen beläuft sich die Gesamtreduktion des Anteils, den die Zementindustrie leistet, auf über 1,5 Millionen Tonnen CO2.

Reduktion der fossilen CO2-Emissionen

Bis ins Jahr 2010 sollen die fossilen CO2-Emissionen auf maximal 643'663 Tonnen reduziert werden. Dies enspricht gegenüber dem Ausgangsjahr 1990 einer ambitiösen Reduktion von 51,5 Prozent. Bei Überschreitung dieses Werts müsste cemsuisse die CO2-Abgabe im Jahr 2013 rückwirkend für die gesamte Kyoto-Periode von 2008 bis 2012 bezahlen:

CO2-Emissionen 1990

1'326'253 t
Zulässige CO2-Emissionen 2010643'663 t
Reduktion um 51,5 Prozent (1990 bis 2010)682'590 t

Reduktion der geogenen CO2-Emissionen

Obwohl es das CO2-Gesetz nicht vorsieht, wird die Schweizer Zementindustrie neben der aus der Verbrennung fossiler Energieträger stammenden Emissionen auch die geogenen CO2-Emissionen reduzieren.

CO2-Emissionen 1990

2'524'283 t
Zulässige CO2-Emissionen 2010 (∅ 2008 bis 2012)1'760'000 t
 → Reduktion um 30,3 Prozent (1990 bis 2010)764'283 t 

Unter geogenem CO2 versteht man Folgendes: Kalkstein bildet das natürliche Rohmaterial für die Herstellung von Zement. Es weist einen hohen Gehalt an gebundenem Kohlenstoff aus. Bei der Klinkerproduktion im Zementofen wird CO2 bei Temperaturen um 1'450°C wieder freigesetzt. Diese so genannten geogenen CO2-Emissionen sind naturgegeben; sie lassen sich bei der Zementherstellung nicht vermeiden.

 


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Flamme Zementofen


http://www.cemsuisse.ch/cemsuisse/produktion/co2_branchenvereinbarung/index.html?lang=de