Am tiefsten Punkt Zürichs, 123 Meter unter dem Boden, liegt das grösste Reservoir nicht allein der Schweiz, sondern ganz Europas: Die Hallen in der Lyren in Altstetten fassen 60 Millionen Liter Wasser, genug, um 375000 Badewannen zu füllen. Was viel ist – doch diese Menge verbraucht die Stadt an einem durchschnittlichen Werktag gerade mal in einer halben Stunde.
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CO2 post 2020

Die Umsetzung des Abkommens von Paris bedarf der Konkretisierung –
auf nationaler und internationaler Ebene

Das Klimaabkommen von Paris ist seit dem 4. November 2016 in Kraft: 55 Staaten, welche insgesamt für 55 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, haben das Abkommen ratifiziert. Die Schweiz wird den Vertrag voraussichtlich im Sommer 2017 ratifizieren.

Mit dem Ziel, die vom Menschen verursachte Erderwärmung zu begrenzen, hat das Abkommen einen klaren Rahmen vorgegeben. Die konkret vorgesehenen Massnahmen bedürfen jedoch nach wie vor der Klärung. Auch an der Klimafolgekonferenz von Marrakesch im Dezember 2016 blieben viele Fragen offen. Für die Schweiz ist insbesondere die Frage der Anrechenbarkeit von Massnahmen, welche in anderen Ländern realisiert werden, von zentralem Interesse.

Im Inland soll das Abkommen von Paris mit der Revision des CO2-Gesetzes umgesetzt werden. Der Bundesrat schlägt denn auch vor, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent unter den Stand von 1990 zu senken. Dabei sollen 30 Prozent durch Massnahmen im Inland und 20 Prozent durch Massnahmen im Ausland erzielt werden. Diese Zielsetzung ist sehr ambitiös. Im Rahmen der Vernehmlassung zur Revision des CO2-Gesetzes hat die Wirtschaft grundsätzlich das Ziel einer Senkung der Treibhausgase um 50 Prozent akzeptiert, jedoch klar verlangt, dass sie die Flexibilität erhalten muss, den Anteil an inländischen und ausländischen Emissionsreduktionen in eigener Regie zu bestimmen.


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Flamme Zementofen


http://www.cemsuisse.ch/cemsuisse/produktion/co2_branchenvereinbarung/index.html?lang=de